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Feb 05

Reflex XTR-Szenerien mit RSK-Crashobjekten





Im Jahr 2006 brachte Reflex-Entwickler Stefan Kunde sein lang ersehntes Reflex-Szenerie-Konstruktionsprogramm, kurz: RSK, heraus und stellte es der Reflex-Gemeinde
kostenlos zum Download zur Verfügung. Mit diesem „mächtigen Werkzeug“ – wie es so schön in der Programmierersprache heißt – konnten nun erstmals „richtige“ Reflex-Szenerien erstellt werden. Wie das
geht, beschreibt mein
RSK-Tutorial.

A21

 

Da der Platz für Vermessungspanos nicht ausreichte, wurde diese Szenerie ohne solche erstellt.
Die Entfernungen konnte ich dem Satellitenbild von Google-Earth entnehmen.
Trotzdem mussten viele Flächen und Objekte in ihrer Ausdehnung und Entfernung abgeschätzt werden.
Die Höhe der Autobahnbrücke wurde mit 5 m angenommen.
Versucht mal, unter der Brücke hindurch zu fliegen!
Die Spannweite mancher Großmodelle erstreckt sich über alle drei Fahrspuren der Autobahn.
Auf der relativ engen Brücke können nur kleinere Modelle landen.
Außer der Asphalt- und Betonpiste stehen auch die beiden Wiesen als Startorte zur Auswahl.
Die vielen Geländemerkmale im RSK nachzubilden, war sehr zeitaufwendig. Bei einer solchen Umgebung kann es immer nur einen Kompromiss geben zwischen der möglichst detailgetreuen Wiedergabe aller
sichtbaren und unsichtbaren Elemente und der Notwendigkeit, im Sinne einer flüssig ablaufenden Simulation die Detailtreue in Grenzen zu halten.
Daher sind nicht alle Landschaftsmerkmale mit Masken und Crashobjekten nachgebildet.
Verbesserungsvorschläge sind sehr willkommen, denn trotz vieler Probeflüge konnten nicht alle Ecken und Winkel der Szenerie getestet werden.

Aero-Club im März
Aero-Club im März

Aero-Club Bad
Oldesloe im März 2006

 

Die Frage war: Ist es auch ohne ein 5 kg schweres Stativ und ohne den
1,5 kg wiegenden Multireihen-Panoramakopf
möglich, eine brauchbare Szenerie zu erstellen?

Wenn man schon bei der freihändigen Aufnahme sorgfältig zu Werke geht
und die Bilder mit geeigneter Software bearbeitet, klappt auch das, wie die vorliegende Szenerie belegt.

Nur ist es sehr viel fummeliger, alles so anzupassen, dass das Panofoto dann mit einer bestehenden wlp-Datei verwendet werden kann. Diese wlp-Datei wird ja, wie die
meisten inzwischen wissen, vom Programm RSK (Reflex-Szenerie-Konstruktion) erzeugt.

Sie ist sozusagen die Steuerungszentrale für die Interaktivität der Szenerie.

Während man für das erste wlp-Projekt drei einzelne Panoramen derselben Szenerie benötigt, die aus unterschiedlichen Winkeln aufgenommen werden müssen,
habe ich für die vorliegende Szenerie nur dieses eine Panorama gefertigt.

Zum Glück war auf dem durch das Tauwetter aufgeweichten Platz das Loch im Erdboden noch zu sehen gewesen, das ich mir im Dezember mit einem Stock als Markierung des Stativmittelpunktes gebohrt
hatte.
Von diesem Standort aus habe ich dann die Fotoreihen geschossen.

Im Sucher meiner neuen Canon EOS 350D half mir die Autofocus-Messanzeige,
den Horizont waagerecht aufzunehmen. Bei schiefem Horizont wird das Stitchen,
also das Zusammenfügen der einzelnen Bilder durch das Panoramaprogramm, sehr schwierig.

Der horizontale Versatz von 30° zwischen den einzelnen Bildern kann mit dem Panoramakopf sehr schnell eingestellt werden. Aus freier Hand gelang es mir in der Horizontal-Reihe tatsächlich, die
benötigten 12 Bilder zu schießen.

Beim Himmel hat man wegen der fehlenden Anhaltspunkte schon mal 13 oder 14 Bilder in einer Reihe.
Alles kein Problem, wenn nur kein Bild fehlt.

Durch die ziehenden Wolken entstehen beim Stitchen allerdings einige „Geisterbilder“,
das kann auch ein so gutes Stitching-Programm wie das verwendete PTGui 5.8.1 (beta) nicht verhindern.
Hier ist einige Nacharbeit erforderlich.

Mit dem RSK habe ich dann die wlp-Datei, die von Zinn für die Winterszenerie erarbeitet worden war, angepasst.
Geändert wurden die Bodenbeschaffenheit der Start- und Landebahn (sehr kurzes Gras) und der Startpunkt „vor den Füßen“.
Dazu noch der Sonnenstand und das ambiente Licht.

Aero-Club_Bad_Oldesloe_21_05_06
Aero-Club_Bad_Oldesloe_21_05_06
Aero-Club Bad Oldesloe Modellflugplatz des Aero-Club Bad Oldesloe (aufgenommen am 21.Mai 2006) Schnell zwischen den Regenschauern ( und Bernds Hubschrauberflügen ) noch eine Panoreihe geschossen, nur 48 Bilder, denn die Vermessungspanos hatte ich ja noch von anderen Panoramen. Dass es dann doch mehr Anpassungsarbeit geben würde, ahnte ich noch nicht.. Was mir an diesem Pano besonders gefällt: 1. Das Licht – die schon etwas schräg stehende Sonne modelliert das Laub der Bäume und Büsche schön heraus und die Schatten bringen Tiefe und Kontrast ins Bild. 2. Der Himmel – schöne Schäfchenwolken an blauem Himmel, schon wenige Minuten später haben sie die grauen Wolken der heranziehenden Schlechtwetterfront vertrieben. 3. Der gemähte Rasen, schön gewalzt, und die Maulwurfshügel sind auch plattgemacht! 4. Die wlp-Eigenschaften „Gras sehr kurz“ und für die anderen Flächen „Gras, mittellang“. 5. Die verschiedenen Startorte, die auch einen langen Anlauf ohne langes Hinrollen möglich machen. 6. Die Crash-Objekte, die mit vielen Testflügen angepasst wurden und teils schön durchscheinend sind. 7. Das blendende Gegenlicht, das uns auch beim realen Fliegen manchen Anflug aus dieser Richtung erschwert. 8. Die dunklen Büsche, die das Auge und das Erinnerungsvermögen üben, wenn das Modell sich von ihnen kaum noch farblich abhebt. 9. Das erste Mal habe ich den Modus für den automatischen Weißabgleich abgeschaltet und auf Tageslicht eingestellt. Und siehe da, nun ist das Gras schön einheitlich grün! Was ich noch nicht besser hingekriegt habe: 1. Die Proportionen des Modells erscheinen teilweise noch zu groß oder zu klein vor den Hindernissen. Das kann nur durch sehr langwieriges Anpassen der Längen und Höhen der Flächen optimiert werden. Vielleicht mag ja jemand die wlp anpassen? 2. Die Schärfe scheint nicht so knackig zu sein wie bei meinen Olympus C 5050 Zoom-Bildern, das Kit-Objektiv 18-55mm ist im Unendlich-Anschlag nicht scharf, das wackelt wie ein Lämmerschwanz, und man muss es sehr vorsichtig zurück drehen. Kaum berührt man den Stellring, ist es schon wieder unscharf gestellt. Den Automatik-Focus mag die Kamera bei Himmel- und Bodenaufnahmen gar nicht. Über euer Feedback zu weiteren Punkten freue ich mich immer! Zur Technik: Szenerien mit weniger Arbeitsaufwand zu erstellen, ist schwer möglich. Bei dieser Mai-Szenerie habe ich einmal versucht, die Vermessungspanoramen einer Tage zuvor erstellten Szenerie wieder zu verwenden. Dazu habe ich das Stativ genau über dem markierten Punkt S0 aufgegestellt und die Kamera auf die gleiche Augenhöhe gebracht. Da ich leider die Punkte S1 und S2 nicht auch am Platz markiert hatte, musste ich diese Markierungslampen von der vorherigen Szenerie in das fertige Pano S0 einkopieren. Nur so lassen sich die Punkte, die man für die Flächen und Masken braucht, erzeugen. Selbst wenn man den gleichen Standort für die Aufnahmereihe des neuen Panos S0 verwendet, gibt es doch wegen der Unterschiede, die das Stitching-Programm in den Gesamtpanos erzeugt, viel Zusatzarbeit. Der Horizont muss geradegerichtet und die Horizonthöhe an die Vermessungspanos angepasst werden. Wahrscheinlich ist es weniger Aufwand, bei jeder neuen Szenerie auch neue Vermessungspanos mit aufzunehmen.
Aero-Club_Bad_Oldesloe_im_Februar_2006
Aero-Club_Bad_Oldesloe_im_Februar_2006
Aero-Club Bad Oldesloe im Februar 2006 Die Wlp hat Zinn erstellt. Sie stammt von der Schneeszenerie und passt hier nicht 100%ig, aber es ist ein Versuch, eine einmal erstellte Wlp auch für andere Szenerien zu nutzen, ohne dass man dazu weitere Vermessungspanoramen aufnehmen muss. Den Standort der Schneeszenerie habe ich mir auf dem Modellflugplatz markiert, die Änderungen ergeben sich nur daraus, dass ich in dieser Szenerie eine andere Kamera benutzt habe (Canon EOS 350D).
Am_Schlossgraben
Am_Schlossgraben
Dan.s RSK-Bearbeitung des Panoramabildes „Am Schlossgraben“ Als mich Dan. Brawand vor einigen Monaten fragte, ob ich neue Szenerie-Fotos zur RSK-Bearbeitung für ihn hätte, fiel mir gleich die Schlossgraben-Szenerie ein, die ich im vergangenen Winter an einem herrlichen Sonnentag aufgenommen hatte. Dieses Panorama des Ahrensburger Schlossgrabens wählte Dan. dann aus einer Anzahl von Bildern aus. Es gab aber erst einmal keine Vermessungspanoramen. Das machte Dan.s Arbeit an dem schwierigen Terrain nicht leichter. Mit von mir nachträglich angefertigten Standort- und Vermessungspanoramen hatte Dan. schließlich mehr Geländeinformationen, um die Gräben und die ansteigende Wiese mit ihren Buckeln und Wellen besser nachgestalten zu können. Google-Earth-Bilder waren sehr nützlich für die Einordnung der Bauwerke und die Lagen und Längen der Flächen. Es gibt für diese Szenerie zwei wlp-Dateien. S0.wlp hat „tiefes Wasser“, bei dem die Modelle bei Berührung im Wasser versinken, die „WasserstartS0.wlp“ ist für den Wasserstart und Wasserlandungen vorgesehen. Viel Spaß mit der Szenerie wünschen Dan. Brawand (RSK-Bearbeitung) und Harald Bendschneider (Panoramen) 27.08.2008
Baggersee
Baggersee
Baggersee bei Bargfeld-Stegen (aufgenommen am 13.April 2006) Diese See-Szenerie mit austauschbaren Wlp-Dateien kann für rasante Hydro-Foams und andere Wasserflugzeuge genutzt werden (Baggersee_Wasserstart.wlp). Dafür ist die Wasserfläche im RSK als Asphaltbahn, uneben, definiert worden. Für alle, die beim Torquen bis unter die Wasseroberfläche eintauchen mögen, gibt es die „Baggersee_tiefes_Wasser.wlp“.
Bahnhofsparkplatz
Bahnhofsparkplatz
Bahnhofsparkplatz in Bargteheide Obwohl ich bei dieser Szenerie-Aufnahmereihe mit einigen technischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, fand ich das Stitch-Ergebnis doch noch so reizvoll, dass ich mich mit Hoddes RSKrücke 106, seiner Kopierhilfe und dem RSK von Reflex daran gemacht habe, eine möglichst realistisch wirkende Szenerie daraus zu machen. Die Realisierung hat mehr als eine Woche gedauert. 215 Punkte, 128 Flächen und 34 Masken waren zu erstellen. Viele davon mussten immer wieder getestet und neu angepasst werden. Trotz aller Mühe gibt es natürlich immer noch ein paar Ecken, die nicht so genau funktionieren, wie ich es mir eigentlich vorgestellt habe. Doch die meisten Crash-Objekte sind, so meine ich, sehr schön gelungen. Und so macht es mir immer wieder riesigen Spaß, zwischen den Bäumen hindurch zu fliegen, hinter den Häusern zu verschwinden, um dann irgendwo wieder aufzutauchen und die Laternen zu umkreisen. Ich freue mich auf euer Feedback! Schreibt mir, wenn ihr noch Fehler entdeckt. Aber auch, was euch besonderen Spaß macht. Vielleicht mögen die RSK-Kundigen unter euch auch noch etwas an der wlp feilen?
Flughafen Heringsdorf
Flughafen Heringsdorf
Flughafen Heringsdorf Nach fünf herrlichen Sonnentagen im ungewöhnlich warmen Oktober war das Wetter gerade umgeschlagen. In einer kurzen Regenpause entstanden die Fotos dieser Flughafenszenerie. Schon 15 Minuten später startete die Antonow AN-2, der größte einmotorige Doppeldecker der Welt, mit neun Passagieren zu einem Rundflug über die Insel Usedom. Zur wlp: Die Grundfläche, an die ich weitere Flächen ansetzen konnte, stammt von Horst Lenkeit. Vielen Dank, Hodde, für deine schnelle Hilfe! Eine Sicherheitszone gibt es nicht. In der Realität schützt ja auch kein rot-weiß gestreiftes, am Himmel aufgespanntes Tuch vor Zonen, die besser zu meiden sind. Es stehen etliche Startpositionen zur Auswahl. Die großen Verkehrsflugzeuge haben ausreichend lange Startbahnen.
Flugplatz von Peenemünde
Flugplatz von Peenemünde
Flugplatz von Peenemünde Einen Zwischenstopp auf dem Weg zum Peenemünder Raketenversuchsgelände während unseres Usedom-Aufenthalts nutzte ich für die schnellen Szenerie-Aufnahmen auf diesem verlassen daliegenden Peenemünder Flugplatz. Es war noch früh am Morgen und das kleine Flugzeug-Museum war noch geschlossen. Im Hintergrund sieht man die Altreifen-Abtrennungen der Go-Kart-Bahn. Hier kann man hervorragend mit Jets fliegen!
Holstenhalle
Holstenhalle
Holstenhalle in Neumünster Auf der Modellbaumesse in Neumünster war ein Bereich der Halle 5 für die Modellflieger abgetrennt. Der Modellsportclub Krogaspe e.V. hatte viele Slowflyer- und Indoor-Piloten eingeladen, die ein buntes Programm abspulten, wie immer fachkundig und locker moderiert von Michael Eckert. In knapp einer Viertelstunde gab es die Gelegenheit, die drei Panorama-Fotoreihen aufzunehmen. Ohne das neue, schwere Stativ und den professionellen Manfrotto-Panoramakopf für sphärische, mehrreihige Panoramen wäre es nicht möglich gewesen, die benötigten 144 Aufnahmen zu schießen. Die neue Canon EOS 350D mit einer sehr schnellen 2 GB CF-Speicherkarte hat diese Aufgabe ebenso blendend gemeistert. Dass diese Szenerie erst einige Wochen danach gebrauchs-, aber immer noch verbesserungsfähig zur Verfügung steht, liegt an der aufwendigen Bearbeitung mit dem RSK (Reflex-Szenerie-Konstruktionsprogramm). Ohne Horst Lenkeits hilfreiches Hilfsprogramm „RSKrücke 106“ wäre diese Arbeit kaum möglich gewesen. Da das RSK sehr hohe Anforderungen an die Grafikkarte stellt, hat Horst ein Programm geschrieben, mit dem die vielen Punkte leichter zu erstellen und ins RSK zu importieren sind. Verglichen mit der sehr detaillierten Ausgestaltung der Hallengeometrie und der Crashobjekte der Stormarn-Halle, an der Horst mehrere Wochen intensiv gearbeitet hat, habe ich die Holstenhallen-wlp einfacher gehalten. Daher möchte ich auch alle RSKler ermuntern, an dieser Halle weiter zu arbeiten. Die Träger des Hallendachs könnten z.B. noch ausgearbeitet werden. Falls sich also noch jemand mit der wlp-Datei beschäftigen möchte, nur zu! Über eine kurze Nachricht würde ich mich freuen.
Kraftwerkshalle in Peenemünde
Kraftwerkshalle in Peenemünde
Alte Kraftwerkshalle in Peenemünde Diese ehemalige Kraftwerkshalle stammt noch aus den Zeiten, in denen in Peenemünde die V1- und V2 – Raketen entwickelt, gebaut und getestet wurden. Heute ist sie Teil des historisch-technischen Informationszentrums Peenemünde (HTI). Seit 1991 ist hier in der Bunkerwarte und dem Areal des ehemaligen Kraftwerks in Peenemünde auf der Insel Usedom im Osten des Landes Mecklenburg-Vorpommern ein Museum eingerichtet, das sich mit der Geschichte der Heeresversuchsanstalt Peenemünde und der Erprobungsstelle der Luftwaffe „Peenemünde-West“, insbesondere der dort zwischen 1936 und 1945 entwickelten Raketen und anderen Flugkörpern befasst. (nach Wikipedia) Link zur Außenansicht Zur S0.jpg und zur wlp: Dies Freihandpanorama hat nicht die Präzision, die mit Stativaufnahmen möglich ist. Daher mussten viele Stellen retuschiert und angepasst werden. Vermessungspanoramen gab es nicht, denn ich hatte die schwere Foto-Ausrüstung nicht dabei. Daher sind die Entfernungen und alle Crashobjekte nur durch Schätzen und Probefliegen ermittelt worden.
MBG Bargteheide
MBG Bargteheide
Modellflugplatz der Modellbaugruppe Bargteheide (MBG) bei Bargfeld-Stegen Als Dan. mich um Szenerie-Panoramen bat, die er mit dem Reflex-Szeneriekonstruktionsprogramm (RSK) bearbeiten wollte, fiel mir gleich mein liegen gebliebenes Projekt des MBG-Modellflugplatzes ein. Mit großer Begeisterung machte sich Dan. in der Folgezeit an die Arbeit. Nach einigen Wochen und vielen Versionen hat Dan. diese wunderschöne Szenerie fertiggestellt. Dabei musste Dan. teilweise schon ausgearbeitete Flächen und Masken wieder zurückbauen, um die Simulationsgeschwindigkeit in Bereichen hoher Detail- und Realitätstreue nicht unnötig herab zu setzen. 33 Masken und 913 Flächen in Verbindung mit 587 Punkten! Diese Zahlen sprechen für sich. Viele gut platzierte Startorte machen diese Szenerie so abwechslungsreich und erhöhen den Übungswert für den Modellpiloten. Die sehr detailliert ausgearbeitete Oberflächenmodellierung im Bereich der Sand- und Kieshügel lädt geradezu ein, seine Flugkünste dort auszutesten. Wie wär’s z.B. mit einem Looping um das Förderband? Damit auch Wasserstart vom nahen Baggersee möglich ist, hat Burkhard Erdlenbruch die Wasserfläche realitätsnah bearbeitet. Viel Spaß mit der Szenerie wünschen Harald Bendschneider, Dan. Brawand und Burkhard Erdlenbruch 10.04.2008
MFC Bad Schwartau
MFC Bad Schwartau
MFC Bad Schwartau Der neue Platz des MFC Bad Schwartau ist erst im Entstehen. Lage: L. 10,555 B: 53,898 Die Piste verläuft in Ost-West-Richtung (die linke Seite der Szenerie ist die Ost-Seite). Länge: ca. 200m Breite: ca. 175m Fläche: ca. 2,7 ha Anfahrt: Durch Mönkhagen durchfahren (Strecke Lübeck-Stockelsdorf). Am Hofladen „Kurt Milch“ (auf der linken Straßenseite) vorbeifahren. Direkt dahinter nach links in einen kleinen Feldweg einbiegen. Hier seht ihr eine Pappelallee. Zum Zeitpunkt der Aufnahme musste man beim Durchfahrtsverbotsschild halten. Für die Fotogenehmigung danke ich dem Vorsitzenden, Herrn Uwe Windt, sehr herzlich.
Schneeszenerie
Schneeszenerie
Aero-Club Bad Oldesloe e.V. „Schneeszenerie“ Die erste, mit dem (und für das) RSK (Reflex-Szenerie-Konstruktionsprogramm) erstellte Szenerie habe ich am zweiten Weihnachtstag 2006 bei herrlich klarem Winterwetter mit meiner Olympus C 5050 Camedia aufgenommen. Die Crashobjekte hat Zinn mit viel Akribie an die Platzverhältnisse angepasst. Dazu waren viele E-Mails und Testflüge nötig, um die reale Entfernung der Objekte nachzubilden. Das besondere Highlight: Ein Messerflug hinter der Buschreihe parallel zum Wald!   Diese Szenerie habe ich nun in maximaler Auflösung neu gestitcht und Alan zur Bearbeitung mit dem Phoenix-Creator zur Verfügung gestellt. Sobald sie fertig ist, wird sie im Phoenix-Teil zum Download bereit stehen.
St. Peter-Ording mit Regenfront
St. Peter-Ording mit Regenfront
St. Peter-Ording – Strand mit Regenfront (Achtung: bitte neueste Reflex-Version benutzen, >= 5.03.0) Die ersten beiden Szenerien waren bereits „im Kasten“, da entschloss ich mich, noch schnell eine Reihe vom Strand aufzunehmen. Die Markierungskugeln für die Vermessungspanos waren allerdings schon wieder eingepackt, und so blieb mir nichts anderes übrig, als es einmal ohne sie zu versuchen. Es fing schon an zu tröpfeln, als ich mit den Aufnahmen durch war. Bei der Szenerieerstellung konnte ich dank Hoddes „Krücke“, dem Programm zur Erzeugung von Punkten für die wlp-Datei, mit dieser einen Szenerie auskommen. Es ist aber schon mit viel Fummelei und Testen verbunden. Das diffuse Licht und die bedrohlich blau-grauen Wolken sind, so meine ich, mal eine willkommene Abwechslung von den vielen Schönwetterszenerien.
Stormarnhalle
Stormarnhalle

Sporthalle der Stormarnschule in Ahrensburg

Auch in 2006 gab es wieder einige Hallenflug-Termine in der Stormarnhalle. Auf der Webseite des Aero-Club-Bad Oldesloe wurden sie angekündigt. Die Aufnahmereihe für diese Szenerie entstand am 25.2.2006.

Die RSK-Bearbeitung hat diesesmal Horst übernommen, der sogar ein eigenes Programm geschrieben hat, mit dem die Erstellung der Punkte, die für die vielen Fächen benötigt werden, vereinfacht wird. (RSKrücke).  
Wiese bei Bargteheide 01
Wiese bei Bargteheide 01
Wiese bei Bargteheide Zwischen 19.00 und 20.00 Uhr entstand die Fotoreihe zu dieser Wiesen-Szenerie. Schon bald waren die Schäfchenwolken von der herannahenden Regenwolke – (Altostratus?) – vertrieben und ich war froh, alle drei Panoramareihen von je 48 Bildern „im Kasten“ zu haben. Dazu kommen dann immer noch einige Unter- und Überbelichtungen, damit für’s Retuschieren noch Material vorhanden ist. Als Kamerastandort habe ich bewußt diese Stelle des Wiesenrands gewählt. Durch die Äste der Buschreihe hindurch ist das Modell (z.B. bei einer Außenlandung auf der benachbarten Wiese) noch gut zu erkennen.
Wiese bei Bargteheide 02
Wiese bei Bargteheide 02
Wiese bei Bargteheide 2 Hier ist nun die zweite Version der Wiesen-Szenerie! Der erste, richtig warme Frühlingstag in diesem Jahr lockte mich wieder an den bekannten Ort. Gerade war das Stativ aufgebaut, rauschte schon der Bauer mit seinem Trecker heran. Zum Glück erlaubte er mir, dort zu fotografieren, und da ich nun meinen Standort markiert habe, wird es bestimmt noch ein paar weitere Szenerien dieser schönen Wiese geben.
St. Peter-Ording Dünenhangflug
St. Peter-Ording Dünenhangflug

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